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OWL Informationsreise: Wirtschaftsausschuss NRW besucht Beckhoff Automation
Am 19. Oktober 2015 startete der Wirtschaftsausschuss NRW seine Reise nach Ostwestfalen-Lippe (OWL), um das Thema Industrie 4.0 in den Unternehmen zu vertiefen und das Spitzencluster it`s OWL intensiver kennenzulernen. Am 20. Oktober 2015 besuchte die politische Delegation das Unternehmen Beckhoff Automation. Bereits auf der Hannover Messe 2015 stellte Geschäftsführer Hans Beckhoff dem Wirtschaftsausschuss NRW sein Unternehmen vor. In der Unternehmenszentrale in Verl erhielten die Politiker nun einen detaillierten Einblick in die Welt der Beckhoff-Automatisierung, die eine ideale Basis für Industrie 4.0 bildet.

Gerd Hoppe, Corporate Management bei Beckhoff, erläuterte der Delegation aus 15 Politikern (SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Piraten) die wirtschaftliche Entwicklung hin zu einem Weltmarktunternehmen. Der Geschäftsführer betonte das kontinuierliche und harmonische Unternehmenswachstum. Das tiefgehende Technologiewissen und Branchen-Know-how nannte er als Gründe für die Stabilität des Unternehmens. Gerd Hoppe betonte die zentrale Rolle der PC-basierten Automatisierungstechnik von Beckhoff im Umfeld von Industrie 4.0. Mit seiner PC-basierten Steuerungstechnik bietet das Unternehmen die optimale Basis für intelligente, vernetzte Systeme und bereitet damit den Weg hin zu durchgängigen Fertigungswelten.

Dr. Ursula Frank, Projektmanagerin R&D Kooperationen, erklärte im Anschluss an die Unternehmensvorstellung das Leitprojekt Scientific Automation (ScAut) und das Innovationsprojekt Extreme Fast Automation (efa) des Spitzenclusters it's OWL. Mit dem Leitprojekt ScAut sollen ingenieurwissenschaftliche Erkenntnisse stärker in die Standardautomatisierung eingebunden werden. Das Projekt efa befasst sich mit der Leistungssteigerung bei der Steuerungstechnik.

Im Anschluss an die Unternehmens- und Projektvorstellung besuchte der Wirtschaftsausschuss NRW die Elektronikfertigung bei der Smyczek GmbH, einem Unternehmen der Beckhoff-Gruppe. In der Hightech-Produktion für Leiterplatten-Bestückung erläuterte Michael Schlegel, Technischer Geschäftsführer, den individualisierten Produktionsprozess. Um das Thema Industrie 4.0 abschließend noch einmal praktisch aufzugreifen, wurde die Zusammenarbeit von Nobilia und Beckhoff bei einem Besuch der Unternehmenszentrale von Nobilia verdeutlicht. Dr. Lars M. Bopf, Geschäftsführer von Europas größtem Küchenhersteller, führte in das Unternehmen ein. Anhand einer Produktionsführung wurde deutlich, was Industrie 4.0 in der Praxis bedeutet: Es werden 600.000 Einbauküchen pro Jahr gefertigt. Voraussetzung für eine solche Serienproduktion mit Losgröße 1 sind für Nobilia automatisierte Produktionssysteme von Beckhoff.

Der Wirtschaftsausschuss NRW besuchte das Unternehmen Beckhoff Automation und informierte sich über das Thema Industrie 4.0.

Der Wirtschaftsausschuss NRW besuchte das Unternehmen Beckhoff Automation und informierte sich über das Thema Industrie 4.0.