Presseinformation

26. November 2013
Effizientes Engineering mit TwinCAT 3
TwinCAT Automation Interface – die offene Schnittstelle zur automatischen Codegenerierung
Das Automation Interface der Automatisierungssoftware TwinCAT 3 ermöglicht die Fernsteuerung des TwinCAT Engineering-Systems und die automatische Erstellung von Programmen und Konfigurationen. So kann, abhängig vom Automatisierungsgrad, die manuelle Bearbeitung von Steuerungsprojekten und die damit verbundenen Fehler verringert bzw. vermieden werden. Durch die Automatisierung der Projekterstellung wird die Qualität der Engineering-Ergebnisse gesteigert – bei gleichzeitiger Zeit- und Kostenersparnis.

Die Automatisierung von Maschinen und Anlagen wird immer komplexer und zeitaufwendiger. Auch der hierbei entstehende Aufwand für das Engineering wächst proportional zur Komplexität des Projekts, was sich unter anderem in erhöhten Kosten für die Entwicklung der Konfiguration und die Programmierung der SPS wiederspiegelt. Diese Kosten können nur dann vermindert werden, wenn entweder die komplette Software oder Teile daraus automatisiert erstellt werden können. Eine solch automatisierte Codegenerierung kann auch dazu beitragen, Fehler in der Konfiguration zu reduzieren.

Fernsteuerung des Engineering-Systems

Das TwinCAT Automation Interface setzt genau an diesem Punkt an und bietet dem Anwender eine Programmierschnittstelle, mit dessen Hilfe das TwinCAT-System ferngesteuert werden kann. Hierdurch können nahezu alle Offline- und Online-Funktionen von außen gesteuert werden. Die fehleranfällige und (personell) teure Erzeugung von I/O-Konfigurationen und Programmen kann so einfach durchgeführt werden. Das Automation Interface besteht aus einer Vielzahl von Programmierroutinen, welche dem Anwender in Form von Klassen und Methoden zur Verfügung gestellt werden. Diese ermöglichen es, auf generischem und flexiblem Wege TwinCAT-Projekte zu generieren, zu verändern und abzuspeichern – auch in Zusammenhang mit einer Sourcecode-Datenbank wie dem Team Foundation Server. Die sich ergebenden Anwendungsmöglichkeiten sind überaus vielfältig und können von einer einfachen Anwendung zum Automatisieren alltäglicher und wiederkehrender TwinCAT-Aufgaben bis hin zu komplexen, benutzerdefinierten Engineering-Tools reichen, welche die reguläre TwinCAT-Entwicklungsumgebung nur noch im Hintergrund verwenden.

Automatische Erstellung von Programmen und Konfigurationen

Ein weiteres Anwenderszenario, in welchem das Automation Interface wertvolle Unterstützungsarbeit leisten kann, sind Umgebungen, in denen mehrmals täglich an einer Maschine die TwinCAT-Konfigurationen gewechselt werden müssen – zum Beispiel, weil andere SPS-Programme ausgeführt werden sollen. Eine Anwendung kann somit über das Automation Interface auf genau diesen Workflow zugeschnitten sein und dem Maschinen-Bediener ohne TwinCAT-Know-how die Möglichkeit eröffnen, auf Knopfdruck die Konfigurationen zu wechseln. Durch die Integration des TwinCAT-Engineering-Systems in die Visual Studio®-Entwicklungsumgebung wird eine Vielzahl weiterer Anwendungsbeispiele für das Automation Interface ermöglicht, da sich auf Grundlage der Offenheit von Visual Studio® und TwinCAT eigene Plug-Ins schreiben lassen, welche sich direkt in die Entwicklungsumgebung und somit in den täglichen Arbeitsablauf integrieren lassen.

Pressebild

  • Das TwinCAT Automation Interface ermöglicht die automatische Erstellung von Programmen und Konfigurationen sowie die Fernsteuerung des Engineering-Systems.

    Bildunterschrift:

    Das TwinCAT Automation Interface ermöglicht die automatische Erstellung von Programmen und Konfigurationen sowie die Fernsteuerung des Engineering-Systems.

Weitere Informationen:

TwinCAT 3 Engineering

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